Akku Rasenmäher Testsieger Stiftung Warentest: Die Ergebnisse

Veröffentlicht am 27.09.2026 · Lesezeit 5 Min.

Stand: September 2026 · Lesezeit: 6 Minuten

Testsieger unter den Akku-Rasenmähern bei Stiftung Warentest, Heft 4/2025, ist der Stihl RMA 239.1 C mit der Gesamtnote gut (2,1). Im Test mähte das Gerät sogar eine größere Fläche als vom Hersteller angegeben. Auf Platz zwei folgt ein Einhell-Modell mit der Note gut (2,3), das zusätzlich als Preis-Leistungs-Tipp der Tester gilt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Testsieger: Stihl RMA 239.1 C, Note gut (2,1), Heft 4/2025.
  • Preis-Leistungs-Tipp: ein Einhell-Modell mit Note gut (2,3).
  • Insgesamt prüfte Stiftung Warentest 27 Akku- und 11 Kabel-Rasenmäher plus 2 Akku-Spindelmäher.
  • Bewertet werden Mähen (45 Prozent), Handhabung (30 Prozent), Haltbarkeit (10 Prozent), Sicherheit (10 Prozent) sowie Gesundheit und Umwelt (5 Prozent).

Der Testsieger im Detail

Der Stihl RMA 239.1 C erreichte im Test eine Mähfläche von 590 Quadratmetern, obwohl der Hersteller nur 250 Quadratmeter Akkulaufzeit angibt. Die Tester loben zusätzlich die einfache Bedienung und das geringe Gewicht, das den Mäher auch für kleinere und mittelgroße Rasenflächen praktikabel macht. Im Set mit Akku und Ladegerät kostet das Modell rund 499 Euro. Damit liegt es preislich im oberen Mittelfeld der getesteten Geräte, rechtfertigt den Aufpreis laut Testurteil aber durch die Mähleistung.

Wie die Tester Akku-Rasenmäher bewerten

Die Gesamtnote setzt sich aus mehreren Teilbereichen zusammen. Am stärksten wiegt die Mähleistung mit 45 Prozent, gefolgt von der Handhabung mit 30 Prozent. Haltbarkeit und Sicherheit fließen mit jeweils 10 Prozent ein, Gesundheits- und Umweltaspekte wie Lärm und Vibration mit 5 Prozent. Diese Gewichtung erklärt, warum ein Mäher mit exzellenter Mähleistung auch bei kleineren Schwächen in der Handhabung noch eine gute Gesamtnote erreichen kann.

Prüfbereich Gewichtung Worauf geachtet wird
Mähen 45 % Schnittqualität, Flächenleistung, Umgang mit hohem Gras
Handhabung 30 % Aufbau, Bedienung, Schnitthöhenverstellung, Auswurf
Haltbarkeit 10 % Verarbeitungsqualität, Belastungstests
Sicherheit 10 % Schutzvorrichtungen, Stillstandszeit nach Loslassen
Gesundheit/Umwelt 5 % Lärmpegel, Vibration, Schadstoffe

Kurzantwort: Der Stihl RMA 239.1 C ist laut Stiftung Warentest, Heft 4/2025, Testsieger unter den Akku-Rasenmähern mit der Note gut (2,1) und übertraf im Test die Herstellerangabe zur Mähfläche deutlich.

Akku- oder Kabel-Rasenmäher: Was der Test zeigt

Im aktuellen Testfeld dominieren die Akkugeräte zahlenmäßig deutlich, mit 27 getesteten Akku-Modellen gegenüber 11 Kabelmähern und zwei akkubetriebenen Spindelmähern. Kabelgeräte punkten weiterhin bei der Dauerleistung ohne Ladepause, schränken den Bewegungsradius im Garten aber durch das Kabel ein. Akkumäher haben in den vergangenen Jahren bei Akkulaufzeit und Schnittleistung deutlich aufgeholt und sind für die meisten Gärten bis mittlerer Größe inzwischen die praktischere Wahl.

Worauf beim Kauf zusätzlich zu achten ist

Neben der Testnote entscheidet die tatsächliche Gartengröße über die passende Akkukapazität. Wer eine große Fläche mäht, sollte auf einen Wechselakku oder eine ausreichend hohe Amperestundenzahl achten, um nicht mitten im Mähen nachladen zu müssen. Die Schnittbreite bestimmt, wie viele Bahnen für eine Fläche nötig sind, während ein Grasfangkorb mit ausreichendem Volumen die Anzahl der Entleerungen reduziert. Auch das Gewicht spielt eine Rolle, besonders bei unebenem Gelände oder Hanglagen.

Kurzantwort: Für kleine bis mittlere Gärten reicht meist ein Akkumäher mit Standardakku. Bei großen Flächen lohnt sich ein Modell mit Wechselakku oder hoher Amperestundenzahl, um Ladepausen zu vermeiden.

Pflege für eine lange Lebensdauer

Regelmäßiges Reinigen des Mähwerks nach jedem Einsatz verhindert, dass angetrocknetes Gras die Mechanik blockiert. Ein scharfes Messer schont zusätzlich den Akku, weil ein stumpfes Messer mehr Kraft und damit mehr Energie für denselben Schnitt braucht. Der Akku sollte nicht dauerhaft bei voller Ladung oder komplett leer gelagert werden, ein Ladezustand um die 50 Prozent gilt für die Überwinterung als schonender für die Zellen.

Lärm und Sicherheit im Vergleich zum Benzinmäher

Ein weiterer Vorteil von Akku-Rasenmähern zeigt sich beim Lärmpegel. Sie arbeiten deutlich leiser als Benzinmäher, was in dicht bebauten Wohngebieten und bei den gesetzlichen Ruhezeiten am Sonntag und in der Mittagsstunde spürbar entspannt. Auch der Wegfall von Abgasen zahlt in die Bewertung für Gesundheit und Umwelt ein, die mit 5 Prozent zwar den kleinsten Anteil an der Gesamtnote hat, für die tägliche Nutzung aber trotzdem relevant bleibt. Bei der Sicherheit prüfen die Tester unter anderem, wie schnell das Messer nach dem Loslassen des Bügels zum Stillstand kommt und wie gut der Auswurfschacht vor Berührung geschützt ist. Modelle mit unzureichendem Schutz fallen in diesem Prüfpunkt deutlich ab, selbst wenn die Mähleistung überzeugt. Wer Kinder oder Haustiere im Garten hat, sollte diesen Aspekt der Testergebnisse gezielt nachlesen, bevor die Kaufentscheidung fällt.

Fazit

Der Stihl RMA 239.1 C bietet aktuell die beste Kombination aus Mähleistung und Handhabung im Testfeld der Stiftung Warentest. Wer etwas sparen möchte, findet mit dem zweitplatzierten Einhell-Modell eine solide Alternative mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Wichtiger als die reine Testnote bleibt am Ende, ob Schnittbreite und Akkukapazität zur eigenen Gartengröße passen.

FAQ – Häufige Fragen

Welcher Akku-Rasenmäher ist Testsieger bei Stiftung Warentest?

Der Stihl RMA 239.1 C mit der Gesamtnote gut (2,1) aus Heft 4/2025 führt das aktuelle Testfeld an.

Gibt es einen guten Rasenmäher für kleineres Budget?

Ja, ein Einhell-Modell erreichte Platz zwei mit der Note gut (2,3) und gilt als Preis-Leistungs-Tipp der Tester.

Wie viele Rasenmäher hat Stiftung Warentest geprüft?

Insgesamt 27 Akku-Rasenmäher, 11 Kabelmodelle und 2 akkubetriebene Spindelmäher flossen in den Test ein.

Wie stark wiegt die Mähleistung in der Gesamtnote?

Mit 45 Prozent ist sie der wichtigste Einzelfaktor, gefolgt von der Handhabung mit 30 Prozent.

Reicht ein Akkumäher für einen großen Garten?

Mit einem Wechselakku oder hoher Amperestundenzahl ja, sonst drohen bei großen Flächen Ladepausen mitten im Mähen.

Wie oft sollte das Messer geschärft werden?

Je nach Nutzung ein- bis zweimal pro Saison, ein scharfes Messer schont zusätzlich den Akku.

Wie lagere ich den Akku über den Winter richtig?

Am besten bei einem mittleren Ladezustand um 50 Prozent an einem trockenen, frostfreien Ort.

Was unterscheidet Akku- von Kabelmähern beim Test?

Kabelmäher punkten bei Dauerleistung ohne Ladepause, Akkumäher bei Bewegungsfreiheit im Garten.

Wie wichtig ist die Schnittbreite?

Eine größere Schnittbreite reduziert die Anzahl der Bahnen und spart bei großen Flächen spürbar Zeit.

Was kostet der Testsieger ungefähr?

Im Set mit Akku und Ladegerät liegt der Stihl RMA 239.1 C bei rund 499 Euro.

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Quellen

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